Computer Test 2012

Der Begriff Computer geht sehr weit. Im Alltagsgebrauch wird der Begriff für den PC daheim bzw. am Arbeitsplatz oder das Notebook verwendet. Hier stellt sich schon die erste Frage, wenn der Kauf eines neuen Computers ansteht: Soll es ein mobiles Notebook oder sogar Netbook sein oder ein stationärer PC? Notebooks haben den Vorteil, dass sie mobil sind und zum Beispiel auch mit zur Uni genommen werden können. Außerdem reicht ein Gerät und es kann losgehen. Bei Desktop-PCs sind noch zusätzlich der Kauf von Monitor, Tastatur und so weiter nötig. Dafür sind Notebooks oft leistungsschwächer und sind nicht wirklich zum Spielen geeignet. Auch der Bildschirm ist kleiner. Es kommt also vollkommen auf den Einsatzzweck an, welcher Computer der richtige ist. Soll der Computer eine Videoschneidestation sein, als Gaming-PC genutzt werden oder irgendwelche Tätigkeiten gemacht werden, die zwei Bildschirme benötigen, fällt die Wahl eindeutig auf einen Desktop-PC. Ist der Computer für Surfen, Office-Arbeiten und den gelegentlichen Film auf dem Sofa gedacht, kann ein Laptop die richtige Wahl sein.

 

Wer sich nicht mit Computern auskennt, sollte zu einem PC-System greifen, wie sie von vielen Händlern angeboten werden. Mit etwas Kenntnissen ist es auch möglich die benötigten Komponenten einzeln zu erwerben und so den perfekten PC für die eigenen Bedürfnisse zusammenzustellen. Bei Notebooks stellt sich diese Frage nicht – Sie werden von den Herstellern in verschiedenen Konfigurationen angeboten und das war es an Auswahlmöglichkeiten.

 

Prozessor und Arbeitsspeicher

 

Einsteiger und Websurfer kommen mit ganz einfachen und günstigen Prozessoren aus. Auch diese Modelle bieten genügend Rechenleistung für einfache Spiele. Aber auch bei den günstigen Modellen lohnt es sich darauf zu achten, dass sie zwei Kerne haben, da der Geschwindigkeitsvorteil enorm ist. Für Desktop-PCs gibt es High-End-Prozessoren mit vier oder sechs Kernen; diese Art CPU wird nur benötigt, wenn sehr rechenintensive Leistungen auf den PC zu kommen. Spieler brauchen einen leistungsfähigen Prozessor, es muss aber nicht der beste sein, da die Grafikkarte genauso wichtig ist. In der Mittelklasse lassen sich auch Aufgaben wie Bildbearbeitung und einfacher Videoschnitt lösen. Diese Prozessorklasse ist für die meisten Menschen ausreichend. Damit der Computer wirklich flott läuft ist neben einem angemessenen Prozessor auch ausreichend Arbeitsspeicher nötig.

 

Grafikkarte

 

Die integrierten Grafikkarten der Notebooks sind schwächer als die der Desktop-PCs. Wert auf eine schnelle Grafikkarte mit viel Speicher sollten in erster Linie Spieler und Benutzer anderer Anwendungen mit viel Grafikrechenaufwand wie 3D-Appilkationen legen. Für die restlichen Nutzer reichen meist Standardmodelle. Wer zwei Monitore ansteuern will, sollte darauf achten, dass die Grafikkarte diese Funktion unterstützt.

 

Festplatte

 

Eine gute Festplatte hat einen großen Speicherplatz und kann schnell schreiben und lesen. Bei Desktop-PCs ist der Vorteil, dass es meist einen freien Schacht für eine weitere Festplatte gibt. Bei Notebooks muss der interne Speicher reichen, die Festplatte muss getauscht werden oder eine externe Festplatte muss die restlichen Daten aufnehmen. Wer große Musik-, Foto- oder Videosammlungen besitzt, sollte beim Kauf auf viel internen Speicher achten. Große Festplatten, wie sie in Desktop-PCs verwendet werden, sind auch bei gleicher Geschwindigkeitsangabe schneller als die kleineren Modelle für das Notebook. Als Alternative gibt es Solid State Disks (SSD), die keine beweglichen Teile mehr haben und aus diesem Grund robuster und wesentlich schneller sind. Bisher sind sie aber teurer sind und haben weniger Speicherplatz.

 

Betriebssystem

 

Am weitesten verbreitet sind Betriebssysteme von Windows. Aktuell ist die Version 7. Da Netbooks leistungsschwächer sind, werden sie teilweise noch mit dem zwei Versionen älteren Windows XP verkauft. Für Windows gibt es die größte Auswahl an Programmen. Für Fans von Computerspielen ist Windows sogar das einzige sinnvolle Betriebssystem. Eine Sonderform nimmt das Betriebssystem Mac OS ein, da es nur auf Computern von Apple läuft. Für Designer führt wegen der Programme kein Weg an einem Mac vorbei. Das dritte System im Bunde ist das freie Linux. Es gibt viele verschiedene Versionen, eine bekannte ist Ubuntu. Vorinstalliert wird es teilweise auf Notebooks oder Netbooks angeboten. Es ist für Technikinteressierte geeignet, die es auch parallel zu einem anderen Betriebssystem installieren können. Möchte jemand keine bestimmten Programme haben, die nur unter Windows laufen, ist es auch gut für Menschen geeignet, die den PC hauptsächlich zum Surfen oder zum Office-Dokumente erstellen nutzen.

 

Laufwerke

 

Netbooks verzichten komplett auf Laufwerke und können nur über das Netzwerk oder USB mit Daten versorgt werden. Gewöhnliche Notebooks haben in der Regel ein Laufwerk. Die Funktion DVDs zu brennen gehört zum Standard, die Blu-ray-Widergabe beherrschen nur einige Modelle. Desktop-PCs haben meistens sogar zwei Laufwerke. So können CDs und DVDs in einem Rutsch gelesen und gebrannt werden.

 

Besonderheiten bei Notebooks

 

Die Frage nach der Größe stellt sie nur bei Netbooks und Notebooks. Netbooks sind sehr klein und werden mit Bildschirmen mit einer Größe von etwa 10 Zoll verkauft. Einen vollwertigen PC können sie auch aufgrund ihrer Leistung nicht ersetzten, dafür lassen sie sich gut transportieren und unterwegs nutzen. Notebooks gibt es zwischen etwa 12 und 17 Zoll. Bildschirme mit etwa 15 Zoll sind die Standardgröße. Sie lassen sich noch gut transportieren, haben aber auch genug Platz für eine vollwertige Tastatur. Größere Notebooks sind vor allem für den Einsatz zu Hause geeignet, wenn sie nur zwischen verschiedenen Tischen hin- und hergetragen werden oder selten außer Haus mitgenommen werden. Kleine Notebooks sind empfehlenswert, wenn sie jeden Tag mitgenommen werden sollen und dafür auf einen gewissen Bedienkomfort verzichtet werden kann. Bei gleicher Größe kann sich das Gewicht deutlich unterscheiden, sodass es sich lohnt, auch darauf zu achten. Wer das Notebook draußen nutzen möchte, sollte auf ein mattes Display achten, damit sich nicht alles spiegelt. Inzwischen gibt es diese allerdings recht selten.